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Unternehmen

Guggenheim stuft ServiceNow und Salesforce auf "Buy"

Guggenheim hat die Aktien von ServiceNow und Salesforce auf "Buy" gesetzt. Dieser Schritt könnte überraschende Auswirkungen auf die SAP-Aktie haben.

Tom Schneider13. Juli 20262 Min. Lesezeit

Ein neuer Blick auf ServiceNow und Salesforce

In einer Welt, in der die Aktienbewertungen oft einen eigenen Rhythmus folgen, hat Guggenheim beschlossen, etwas Aufsehen zu erregen. Die Analysten der Bank haben die Aktien von ServiceNow und Salesforce auf „Buy“ hochgestuft. Ein mutiger Schritt, der selbstverständlich die Aufmerksamkeit der Börsenwelt auf sich zieht. Während die meisten Analysten bei diesen Tech-Riesen eine eher gemischte Meinung hatten, hat Guggenheim die rosarote Brille aufgesetzt. Das wirft die Frage auf: Zieht die SAP-Aktie nun mit?

Hintergründe zur Hochstufung

Die Entscheidung von Guggenheim, ServiceNow und Salesforce als Kaufempfehlung zu kennzeichnen, beruht auf verschiedenen Faktoren. Beide Unternehmen haben sich im Bereich der Cloud-Services seit ihrer Gründung als äußerst resilient erwiesen. ServiceNow, bekannt für seine Lösungen im IT-Service-Management, und Salesforce, der unangefochtene Platzhirsch im CRM-Segment, haben sich nicht nur in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten behauptet, sondern auch entscheidend zur Digitalisierung vieler Unternehmen beigetragen. Man könnte fast meinen, sie seien unverwüstlich.

Das Besondere an dieser Hochstufung ist die Timing-Kluft. Während andere Analysten weiterhin in der Abwartehaltung sind, scheinen die Herren und Damen von Guggenheim den richtigen Riecher zu haben. Vielleicht ist es der Enthusiasmus des Marktes für Cloud-Technologien oder schlicht der Glaube an die Marktfähigkeit dieser Unternehmen, der Guggenheim dazu bewegt hat, den Stift in die Hand zu nehmen und die Prognosen nach oben zu korrigieren. Dass die Analysten dies ausgerechnet jetzt tun, während es bei vielen anderen Tech-Aktien etwas dräuend aussieht, könnte als gewagter, fast schon exzentrischer Schritt gewertet werden.

Die Auswirkungen auf SAP

Nun zu der Frage, die sich viele stellen: Was bedeutet das für die SAP-Aktie? In der jüngeren Vergangenheit hatte SAP Schwierigkeiten, die Marktanteile in einem zunehmend kompetitiven Umfeld zu halten. Die strategischen Neuausrichtungen und Versuche, sich als Cloud-Anbieter zu etablieren, waren alles andere als reibungslos. Wenn die Aktien von ServiceNow und Salesforce auf „Buy“ gesetzt werden, könnte dies einen Dominoeffekt auf SAP auslösen. Investoren werden sicherlich verglichen, und der Druck auf SAP, ebenfalls die Erwartungen zu erfüllen, könnte steigen.

Es gibt zudem die Überlegung, dass SAP, um im Rennen zu bleiben, möglicherweise noch mehr innovieren oder sogar strategische Zukäufe in Betracht ziehen muss. Ein Blick auf die jüngsten Entwicklungen zeigt, dass SAP zwar eine starke Marke ist, jedoch in der Agilität der kleineren Kollegen hinterherhinkt. Der Druck, wettbewerbsfähig zu bleiben, wird durch diese neue Bewertung sicherlich nicht verringert. Wenn Guggenheim von Kaufempfehlungen spricht, dann könnte es durchaus sein, dass sich der Blick der Anleger auf potenzielle Aufwärtstrends bei SAP richtet.

Insgesamt muss auch gesagt werden, dass die Verbindung von ServiceNow und Salesforce mit SAP nicht die einzige Frage ist, die an die Fachwelt gerichtet wird. Die Analysten müssen nun abwägen, ob ihre Prognosen auf leichtfertigen Annahmen beruhen oder ob hinter der Hochstufung handfeste Beweise stehen. Die Reaktionen des Marktes auf diese Entwicklungen könnten sehr aufschlussreich sein, sowohl für die besagten Unternehmen als auch für SAP.

Guggenheim hat mit dieser Hochstufung jedenfalls für frischen Wind im Tech-Sektor gesorgt. Die Anschlussfolgerungen für SAP und die Analysteneinschätzungen werden weiterhin genau beobachtet. Lässt sich der Drang, in die Fußstapfen der amerikanischen Cloud-Riesen zu treten, von der europäischen Softwareindustrie umsetzen? Der Wettlauf ist eröffnet.

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