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Gesellschaft

Das Erbe von Pergamon: Ein Blick auf die antike Metropole

Im Gespräch mit Prof. Scholl, Direktor der Antikensammlung, wird das Erbe der antiken Metropole Pergamon beleuchtet. Themen sind die Architektur, Kultur und Herausforderungen der Forschung.

Paul Sturm13. Juni 20261 Min. Lesezeit

Im Rahmen eines Interviews mit Prof. Dr. Scholl, dem Direktor der Antikensammlung in Berlin, wird das Erbe der antiken Metropole Pergamon thematisiert. Pergamon, bekannt für seine beeindruckende Architektur und Kunst, gilt als eine der bedeutendsten Städte der Antike. Während des Gesprächs erläutert Scholl die historischen und kulturellen Aspekte, die Pergamon zu einem faszinierenden Studienobjekt machen. Die Stadt war nicht nur ein Zentrum für Wissenschaft und Medizin, sondern auch ein Ort, an dem verschiedene Kulturen aufeinandertrafen und sich gegenseitig beeinflussten.

Professor Scholl betont die Herausforderungen, mit denen die Forschung zu Pergamon konfrontiert ist. Die Stadt, einst eine blühende Metropole im antiken Griechenland, ist heute ein bedeutender archäologischer Standort in der Türkei. Die fortschreitende Urbanisierung und der Klimawandel stellen Risiken für die Erhaltung der Ruinen dar. Zudem ist die Rückführung von Kulturgütern, die in Museen weltweit ausgestellt sind, ein heikles Thema, das die Debatten um das Erbe der antiken Welt prägt. Scholl weist auf die Notwendigkeit hin, ein breites Verständnis für das kulturelle Erbe zu fördern und die bedeutenden historischen Stätten zu schützen, um zukünftigen Generationen den Zugang zu diesen wichtigen Relikten zu ermöglichen.

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