Tim-Alexander Weiland

Ortsansichten

 

Auf weiß bemalten Objekten, die Menschen mit dem Begriff und der Vorstellung vom Ruhrgebiet verbinden und auf einer der Nachkriegsarchitektur des RG nicht typischereren Fassade wird ein Video projiziert - die Videoprojektion bespielt sowohl die Wand, als dass sie sich auch in einzelne Aspekte auf den arrangierten Gegenständen zerstreut.
Gefilmt wurden Menschen, die auf die Frage, was sie mit dem Begriff Ruhrgebiet verbinden. Gezeigt werden unterschiedlichste Vorstellungen einer Gegend, in der die gefilmten Personen noch nie in ihren Leben waren. Ausgestellt werden Gegenstände, die diese Menschen mit dem Ruhrgebiet in Verbindung bringen. Alles zusammen ergibt die Einheit einer Installation.
Klischees treffen Wahrheiten und überqueren nicht selten die Grenzen zum Humoristischen.
Tim-Alexander Weiland ist Kunststudent der FH-Ottersberg und thematisiert in dieser Videoinstalltion die phantasiehaften und vorurteilbehafteten Ideen ei-ner Region und ihren Einwohner_innen.
Es finden weder eine Aufklärungsarbeit statt, noch wird auf irgendeine Art Belehrung vermittelt. Lediglich werden Vorstellen, Assoziationen und Phantasie-gebilde mit mehr oder weniger Wahrheitsgehalt von verschiedenen Persönlichkeiten porträtiert.